Termine

Samstag, 19. Dezember 2020
16:00 Uhr
Georg Friedrich Telemann – Weihnachtskantate „Allein Gott in der Höh sei Ehr“
Nikolaikirche, Neustädter Kirchhof 23, 06484 Quedlinburg

Leitung: Markus Kaufmann

Samstag, 11. Dezember 2021
18:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – Das Weihnachtsoratorium, Kantaten 1-3
St.-Marien-Kirche, Martin-Luther-Platz 8, 04552 Borna

N.N. - Sopran
N.N - Alt
N.N. - Tenor
Georg Streuber - Bass

Leitung: Jens Staude

https://www.kirche-borna.de/index.php/kirchenmusik/veranstaltungen-der-kirchenmusik

Kontakt

Evangelisch-Lutherische St.-Marien-Kirchgemeinde Borna
Martin-Luther-Platz 8
04552 Borna

Telefon: 034 33 - 80 21 85
Internet: http://www.kirche-borna.de

Sonntag, 10. April 2022
9:30 Uhr
Johann Sebastian Bach, Kantate „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ BWV 26 (Kopie)
Kreuzkirche Kaßberg Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Pauli-Kreuz Henriettenstraße 36, 09112 Chemnitz, Deutschland

Johann Sebastian Bach
Bachkantate im Gottesdienst
Kantate "Himmelskönig, sei willkommen BWV 182

Kammerchor der Kreuzkirche
Chemnitzer Barockorchester

 

Leitung: Steffen Walther

Kreuzkirche Kaßberg Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Pauli-Kreuz Henriettenstraße 36, 09112 Chemnitz, Deutschland

Archiv

Freitag, 10. Juli 2020
20:03 Uhr
»Hölderlin – welch ein Wahnsinn« – Loungekonzert des Rundfunkchor Berlin
Radio Deutschlandfunk Kultur

u.a. mit Wolfgang Rihms "Wölfli - Liederbuch" für Bariton und Klavier
Philip Mayers - Klavier

Sonntag, 21. Juni 2020
10:00 Uhr
Rundfunkgottesdienst des RBB
übertragen aus der Lindenkirche Berlin

Predigt - n.n.

Lesung - n.n

Georg Streuber - Bariton
Kantor der Grunewaldkirche - Matthias Schmelmer

Montag, 4. Mai 2020
17:00 Uhr
abgesagt wg. Corona – Liederabend mit Roksolana Chraniuk und Mai Yakushiji
Polytechnic, Stepana Bandery St, 12, Lviv, Lviv Oblast, Ukraine, 79000

Konzertreihe der Polytechnik Lviv

Liederabend von Nachfahren im Ausland lebender Ukrainer

Programm:

Richard Strauss (1864 - 1949) "Letzte Blätter" Op. 10

Richard Wagner (1813 - 1883) Fünf Gedichte für eine Frauenstimme "Wesendonck - Lieder" WWV91

- Pause -

Ihor Kushpler (1949 - 2012) - Oy po hori roman tsvite

Mykola Lysenko (1842 - 1912) -Reve ta stohne

Sefania Turkewich (1898 - 1977) - Zhasminy, Buvaye tuzhu

Vasyl Barvinsky (1888 - 1963) - Kolysanka, Vechorom v khati, V lisi, Ja zasnuv

 

Roksolana Chraniuk - Alt
Georg Streuber - Bariton
Mai Yakushiji - Klavier

 

Mit herzlichem Dank an das www.ukrainianartsong.ca

 

Sonntag, 12. April 2020
12:00 Uhr
abgesagt wg. Corona – Giacomo Puccini – Messa di Gloria
St. Ludwigkirche, Ludwigkirchpl. 10, 10719 Berlin

Giacomo Puccini

Messa di Gloria

Aufführung im Rahmen der heiligen Messe zum Ostersonntag

Kirchenchor der Kirche St. Ludwig
Tenor: n.n
Bass: Georg Streuber

Leitung: Jacobus Gladziwa

Link zur Veranstalterseite

Sonntag, 5. April 2020
16:00 Uhr
abgesagt wg. Corona – Johann Sebastian Bach – Matthäuspassion BWV 244 (gekürzte Fassung)
Nikolaikirche, Neustädter Kirchhof 23, 06484 Quedlinburg

Leitung: Markus Kaufmann

Donnerstag, 13. Februar 2020
20:15 Uhr
Franz Schubert – Die Winterreise D911
Theater Hof 88, Elisabethhof 4, 7607 ZD, Almelo (NL)

Georg Streuber - Bariton
Mai Yakushiji - Klavier

 

Veranstalterseite

Sonntag, 5. Januar 2020
16:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – Das Weihnachtsoratorium, Kantaten 4-6
Martin-Luther Kirche, Martin-Luther-Platz 5, 01099 Dresden
Mitwirkende:

Dorothea Wagner – Sopran
Ewa Zeuner – Alt
Albrecht Sack – Tenor
Georg Streuber – Bass

Dresdner Bachchor
Sinfonietta Dresden

Leitung: Kantorin Elke Voigt

Veranstalterseite

Kartenvorverkauf: Martin-Luther-Platz 5 zu den Öffnungszeiten der Verwaltung und unter www.reservix.de

Eintritt: 18/16€ (ermäßigt 14/12 € | 8-18 Jahre: 8€)
Sonntag, 22. Dezember 2019
18:00 Uhr
Friedrich Schneider (1786-1853) – „Christus, das Kind“ Oratorium in drei Teilen (deutsche Wiedererstaufführung)
Kulturzentrum Immanuelskirche, Sternstraße 73, 42275 Wuppertal
Solisten:
Dorothea Brandt | Sopran
Roksolana Chraniuk | Alt
Dominik Wortig | Tenor
Georg Streuber | Bass

Kammerphilharmonie Wuppertal
Werner Dickel | Konzertmeister

Kantorei Barmen-Gemarke
Alexander Lüken | Leitung

Freitag, 20. Dezember 2019
17:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – Das Weihnachtsoratorium für Kinder
Kreuzkirche Chemnitz, Henriettenstraße 36, 09112 Chemnitz

Alice Ungerer, Sopran
Julia Böhme, Alt
Christoph Pfaller, Tenor
Sebastian Richter, Bass

Georg Streuber, Sprecher

Kantorei der Kreuzkirche
Chemnitzer Barockorchester

Leitung: Steffen Walther

Veranstalterseite

Sonntag, 15. Dezember 2019
17:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – BWV 243a Magnificat
Ev. Kirche Crostau, Kirschauer Str. 6, 02681 Crostau

Das Magnificat, der „Lobgesang der Maria“, ist eine der schönsten Kompositionen Bachs für die Advents- und Weihnachtszeit, allerdings viel seltener aufgeführt als z.B. das Weihnachtsoratorium. Es bildet den diesjährigen weihnachtlichen Höhepunkt der Crostauer Konzertreihe.

Eine Aufführung mit Barockinstrumenten des 18. Jahrhunderts bzw. Nachbauten hat Seltenheitswert und bietet besonderen Reiz angesichts der reichen Instrumentierung des Werkes (Streicher, Oboen, Querflöten, Trompeten und Pauken).

Mitwirkende: Dresdner Barockorchester, Solisten, Kirchenchor Crostau

Leitung Lucas Pohle

Veranstalterseite

Samstag, 7. Dezember 2019
19:30 Uhr
Johann Sebastian Bach – Das Weihnachtsoratorium Kantaten 1, 4 und 6
St. Nikolaikirche, Neustädter Kirchhof 23, 06484 Quedlinburg

Mit dem Quedlinburger Oratorienchor, den Kinder-und Jugendchören, dem Orchester musica juventa, Organist Friedrich Sacher, Trompetenensemble Lutz Hildebrandt

Solisten:
Dorothea Wagner (Sopran)

Anna-Maria Tietze (Alt)
Christian Volkmann (Tenor)
Georg Streuber (Bass)

Leitung: Domorganist Markus Kaufmann

Veranstaltungsseite

Samstag, 30. November 2019
18:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – Das Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 1-3
Stadtkirche am Markt, Lutherstadt Wittenberg

Wittenberger Kantorei und Junge Kantorei mit Solisten und Orchester St. Marien
Leitung: Heike Mross-Lamberti

Kosten
Eintritt: 9,- € (erm. 5,- €), 14,- €, 28,- €
Vorverkauf: Stadtkirche (03491-404415)

Kontakt
Ev. Stadtkirchengemeinde Wittenberg
Telefon: 03491 - 404415

Quelle:
Ev. Stadtkirchengemeinde
Ansprechpartner: Kantorin Heike Mross-Lamberti
Am Feldberg 2
06886 Lutherstadt Wittenberg
E-Mail: mross-lamberti@kirche-wittenberg.de

Sonntag, 24. November 2019
9:30 Uhr
Johann Sebastian Bach, Kantate „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ BWV 26
Kreuzkirche Kaßberg Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Pauli-Kreuz Henriettenstraße 36, 09112 Chemnitz, Deutschland

Johann Sebastian Bach
Bachkantate im Gottesdienst
Kantate "Ach wie flüchtig, ach wie nichtig" BWV 26

Jana Büchner - Sopran
Stefan Kunath - Alt
Patrick Grahl - Tenor
Georg Streuber - Bass

Kammerchor der Kreuzkirche
Chemnitzer Barockorchester

 

Leitung: Steffen Walther

Kreuzkirche Kaßberg Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Pauli-Kreuz Henriettenstraße 36, 09112 Chemnitz, Deutschland

Sonntag, 17. November 2019
18:00 Uhr
Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem Op. 45
Lutherkirche, Patersgang 1, 26789 Leer, Germany

Vor 150 Jahren wurde am 18. Februar 1869 das Oratorium „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt.Ein Jahr zuvor war dieses fantastische Werk schon am Karfreitag im Bremer Dom zu hören und dies sogar unter der Leitung des Komponisten selbst.Allerdings fehlte hier noch der fünfte Satz, der erst im darauf folgenden Jahr von ihm komponiert wurde und das Werk in der Weise komplettierte, wie wir es heute kennen.150 Jahre nach der Uraufführung wird der Heinrich-Schütz-Chor Ostfriesland, zusammen mit einem Orchester und Solisten dieses bedeutende und von den Menschen geliebte Werk zum Volkstrauertag aufführen.Es wird allerdings nicht die sinfonische Fassung erklingen, die mit einer Chorgröße von gut 200 Sängerinnen und Sängern und einem groß besetzten Sinfonieorchester rechnet, sondern es wird eine Fassung sein, die das Werk für Kammerchöre interpretierbar macht und ihm dabei einen intimeren Charakter gibt. Joachim Linckelmann hat diese Bearbeitung erstellt.

Ausführende:Heinrich-Schütz-Chor Ostfriesland
Johanna Knauth (Sopran)
Georg Streuber (Bariton)
ensemble reflektor
Leitung: KMD Joachim Gehrold
Eintrittspreise: Rot: 20 € / Grün: 18 € / Gelb: 12 € / Weiß: 6 €, ermäßigt 4 €.
Schüler haben im Bereich „Weiß“ an der Abendkasse freien Eintritt.
Vorverkauf: Buchhandlung Plenter ab 22. Oktober. 

Ein fantastisches Orchester, sowie hervorragende Solisten konnten verpflichtet werden.
Das ensemble reflektor ist schon mehrfach in der Lutherkirche aufgetreten und hat das Publikum mit seinem Temperament, seinem Klangsinn, seiner Virtuosität und engagierten Spiellust begeistert. Als Konzertmeister agiert Joosten Ellée.
Das Orchester beschreibt sich so:„40 befreundete Musikerinnen und Musiker gründeten im Frühjahr 2015 ensemble reflektor; nicht nur, um in genau dieser Formation spielen zu können, sondern auch, um einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Wie vermittelt man als professionell ausgebildeter „Klassiker“ Leidenschaft für Musik und begeistert vor allem Gleichaltrige und klassikfernes Publikum? ensemble reflektor sieht sich als Botschafter einer Musikkultur ohne Grenzen und als Kammerorchester, das sowohl sich als auch den Musikerberuf sowie die Branche reflektieren will. Selbstverwaltet und unabhängig, bietet ensemble reflektor Raum für Mitbestimmung und Verwirklichung eigener Ideen.“Die beiden Gesangspartien werden gesungen von:
Johanna Knauth - Sopran und Georg Streuber - Bariton. Beide haben mit bedeutenden Dirigenten, Orchestern und Chören gearbeitet, sind in den Bereichen Oper, Lied und Oratorium unterwegs, wurden zu Gastspielen eingeladen und waren bei Gesangswettbewerben erfolgreich.

Quelle: Joachim Gehrold

Donnerstag, 19. September 2019
19:00 Uhr
Antonin Dvorak – Rusalka(konzertant)
Berliner Philharmonie

Dvořáks „Rusalka“ konzertant Die unmögliche Liebe

Moderation: Volker Michael

Beitrag hören

Dvořáks Märchenoper „Rusalka“ haben das DSO Berlin und der Rundfunkchor beim Musikfest Berlin aufgeführt. Auch der Solistencast konnte sich sehen lassen, Sally Matthews gab die Rusalka, Klaus Florian Vogt den Prinzen. Robin Ticciati dirigierte.

Ihren Antonín-Dvořák-Schwerpunkt in der aktuellen Konzertsaison eröffneten das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und sein Chefdirigent Robin Ticciati mit einem besonders aufwändigen Abend, mit der subtilen Märchen-Oper „Rusalka“ des tschechischen Meisters. Die konzertante Aufführung war zugleich der Abschluss des Musikfests Berlin.

 

Damit erhielt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin die seltene Gelegenheit, sich als brillantes und einfühlsames Opernorchester zu profilieren. Wie zuvor im Sommer bereits beim Opernfestival in Glyndebourne interpretierte Sally Matthews die Titelrolle.

Übernahme aus Glyndebourne

Auch die meisten anderen Solisten hatten zuvor in England gesungen, nur der Tenor Klaus Florian Vogt war als Prinz kurzfristig eingesprungen. Außerdem dabei war der Rundfunkchor Berlin in dieser sensiblen und zugleich mitreißenden Aufführung in tschechischer Originalsprache. Das Alterswerk Antonín Dvořáks erstrahlte so in neuem Glanz.

Warum den Menschen im Jahr 2019 Märchen erzählen? Und dann auch noch eines, das ein lebensweiser Komponist quasi zum Ende seines Lebens hin verfasst hat? Die Werke seiner märchenhaften Periode (neben der „Rusalka“ fünf Sinfonische Dichtungen wie „Die Mittagshexe") komponierte Dvořák erstaunlicherweise auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, nach seinen großen Sinfonien, dem Cellokonzert und dem Stabat Mater, um nur einige zu nennen. Als wolle er wie ein Großvater seinen Enkeln kluge Geschichten erzählen.

Das Schicksal ist gerecht

Die Stimmung, Handlung und die Aura dieser Oper fasste der im Mai 2017 verstorbene tschechische Dirigent Jiří Bělohlávek so zusammen: „Die Gesetze der Natur sind streng, das Schicksal seinem Wesen nach gerecht und die Liebe ist eine ewige wundervolle Blüte...“  So einfach dieser Satz sich liest, so schwierig ist es, dessen Essenz musikalisch auszudrücken. Die Rusalka, die Nymphe, die Undine, die Meerjungfrau – sie ist eine universelle Märchenfigur, die in den Sagenschätzen der meisten Kulturen der Welt in der ein oder anderen Form vorkommt.

Sinn einer Grenzüberschreitung

Es sind zwei quasi unverbundene Welten, die in der Oper nebeneinander existieren, das Reich des Wassermanns, der Rusalka und ihrer Geschwister, der Nymphen. Auf der anderen Seite befindet sich das Reich der Menschen, des unsteten Prinzen, der schamlosen Fremden Fürstin und der handfesten und ehrlichen „einfachen“ Leute Jäger, Heger und Küchenjunge. Irgendwo dazwischen steht die Hexe Jezibaba – sie kann beide Welten überblicken und steuern, sie verhilft Rusalka zu einer menschlichen Gestalt, die jedoch von Stummheit geschlagen ist. Denn Rusalka begehrt auf. Sie will die andere Welt kennen lernen, aus Liebe zum Prinzen, den sie am See getroffen hat, aber auch aus Neugier und Trotz, aus autonomer Kraft? Sie überschätzt sich und alle anderen, vor allem die Treue des Prinzen, der sich mehr zur sinnlichen Fremden Fürstin hingezogen fühlt als zu seiner Rusalka, die stumm und kalt ist wie ein Fisch, wie ein Wasserwesen eben. Das Ende, wie es Dvořák gestaltet, lässt nur ganz wenig Raum für Hoffnung, dass derlei Grenzüberschreitungen sinnvoll sind.

Musikfest Berlin
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 19. September 2019

Antonín Dvořák
„Rusalka“ – Oper in drei Akten auf Märchen von Karel Jaromír Erben und Božena Němcová
Libretto: Jaroslav Kvapil (konzertante Aufführung)

Der Prinz – Klaus Florian Vogt, Tenor
Rusalka – Sally Matthews, Sopran
Der Wassermann – Alexander Roslavets, Bass
Die Fremde Fürstin – Zoya Tserenina, Mezzosopran
Die Hexe Jezibaba – Patricia Bardon, Mezzosopran
Der Heger – Colin Judson, Tenor
Der Küchenjunge – Bethany Horak-Hallett, Sopran
Der Jäger – Georg Streuber, Bariton
Erste Nymphe – Noluvuyiso Mpofu, Sopran
Zweite Nymphe – Anna Pennisi, Sopran
Dritte Nymphe – Alyona Abramova, Mezzosopran
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati

Mittwoch, 19. Juni 2019
19:30 Uhr
Rundfunkchor-Lounge 30 Jahre Mauerfall
silent green Kulturquartier

zum Nachhören:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/rundfunkchorlounge-30-jahre-mauerfall-musikalische.1091.de.html?dram:article_id=462559#

RundfunkchorLounge: 30 Jahre Mauerfall
Musikalische Entdeckungen

 

Musik aus Ost und West, entstanden zwischen 1950 und 1989, steht im Zentrum dieser Lounge. Und natürlich persönliche Geschichten und Erfahrungen aus der Zeit vor und nach dem Fall der Mauer.

19 Sängerinnen und Sänger des Rundfunkchores Berlin waren schon vor 1989 Mitglieder des Chores. Die wechselvolle Geschichte des Ensembles war also für manche auch eine sehr persönliche. In den Gesprächen der Lounge werden diese Geschichten erzählt. Außerdem geht es um eine besondere Biografie: die des Schriftstellers Ronald M. Schernikau, der als überzeugter Sozialist im Westen DDR-Bürger werden wollte. Lange wurde ihm dieser Wunsch verwehrt, bis er Ende August 1989 endlich erfüllt wurde. Zwei Monate vor dem Fall der Mauer.

Künstlerische Vielfalt

Musikalisch hat Chefdirigent Gijs Leenaars, geboren 1978 in Nijmegen in den Niederlanden, viele Entdeckungen gemacht, seien es Werke von Ruth Zechlin oder Paul Dessau, die in DDR nicht überall zu hören waren, oder auch von Hans Werner Henze. Drei Liedern von Wolf Biermann hat Philip Mayers für Chor und Klaviertrio bearbeitet  – und plötzlich klingt Wolf Biermann fast wie Hanns Eisler.

Ein Abend, der nicht nur zurück blickt, sondern auch nach vorn, moderiert von der deutsch-US-amerikanischen Entertainerin Gayle Tufts.

RundfunkchorLounge – 30 Jahre Mauerfall
Aufzeichnung vom 19.06.2019 im silent green Kulturquartier, Berlin

Hanns Eisler
„Ernste Gesänge“
(Bearbeitung für Bariton und Klavier von Tobias Fasshauer)

Ruth Zechlin
„Verkündigung“ für Bariton und Klavier

Hans Werner Henze
„Epitaph“ für Violoncello solo

Paul Dessau
„Klage des Fischweibs“ aus der Oper „Die Verurteilung des Lukullus“ für Alt und Klavier

Marianne Rosenberg
„Amerika“ für Frauenchor und Band

Wolf Biermann
„Drei Kugeln auf Rudi Dutschke“
„Ermutigung“
„Und als wir ans Ufer kamen“
(Bearbeitung für Chor und Klaviertrio von Philip Mayers)

Hans Werner Henze
„Kohlen für Mike“ für Männerchor a cappella op. 35 Nr. 1
„Die erfrorenen Soldaten“ für Männerchor a cappella op. 35 Nr. 2

Johannes Brahms
„Wo ist ein so herrlich Volk“ für gemischten Chor op. 109 Nr. 3

Judith Simonis, Alt
Georg Streuber, Bariton
Daniela Braun, Violine
Anna Carewe, Violoncello
Hendrik Heilmann, Klavier
Axel Scheidig, E-Gitarre
Sascha Glintenkamp, E-Bass
Young Wook Kim, Schlagzeug
Rundfunkchor Berlin
Leitung: Gijs Leenaars
Moderation: Gayle Tufts

Sonntag, 26. Mai 2019
15:00 Uhr
Liederabend mit Jana Büchner und Sebastiaan Oosthout
Nijmegen

mit Werken von Mozart, Mendelssohn, Hensel